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Faggen entdecken

Unterkünfte in Faggen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Faggen liegt auf dem Schwemmkegel des Faggenbachs am Eingang zum Kaunertal. Der Ort verbindet eine markante Landschaft mit Spuren lokaler Geschichte und mehreren Wegen, die unterschiedliche Arten des Entdeckens ermöglichen. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, in dem Naturbeobachtung, Kultur und Bewegung eng nebeneinanderstehen, ohne dass jede Unternehmung denselben Charakter hat.

Landschaft und Wege rund um Faggen

Eine besondere Landschaftsform sind die Trockenrasen in Faggen. Sie sind Teil eines Naturschutzgebietes und beherbergen eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Ebenfalls erhalten sind historische Bewässerungssysteme, die Waale genannt werden. Wer sich für die Verbindung von Landschaft und menschlicher Nutzung interessiert, findet hier damit zwei unterschiedliche Facetten: die artenreichen Trockenrasen und ein überliefertes System der Bewässerung.

Der Kaunerberger Wasserweg beginnt an der Innmündung bei Faggen beziehungsweise Prutz. Von dort führt er über Kauns und Kaunerberg sowie die Weiler Unter- und Oberfalpetan zum Gallruthstollen. Die Faggenpromenade Variante 2 folgt dem Faggenbach bis zur Faggenbrücke und führt anschließend am anderen Ufer zum Faggensteg.

Auch für sportlichere Tage sind konkrete Routen dokumentiert. Die Trailrun-Strecke Prutz–Faggen–Kauns überquert eine Holzbrücke über den Faggenbach und führt auf dem Weg nach Kauns an der Fischerranch vorbei. Über Innergrufer führt diese Strecke zurück nach Faggen und Prutz. Der Spazierweg Faggen–Außergufer startet in Prutz beziehungsweise Faggen, führt an der Kapelle Maria Hilf vorbei und weiter zum Weiler Außergufer. Faggen eignet sich außerdem für verschiedene Rad- und Mountainbike-Touren.

Kapellen, Denkmäler und historische Spuren

Im Ortsbild begegnen Ihnen mehrere sakrale und historische Bezugspunkte. Der „Faggner Wirt“ wurde 1678 erbaut. Der ehemalige Faggner Wirt steht aufgrund eines Bescheids als unbewegliches Denkmal unter Denkmalschutz. Die Kapelle Weißes Haus steht aufgrund einer Verordnung ebenfalls als unbewegliches Denkmal unter Denkmalschutz. Eine Inschrift im Inneren hält ihre Errichtung im Jahr 1854 und ihre Renovierung im Jahr 1958 fest.

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Die alte Kapelle hat auch in der heutigen Faggenkapelle eine sichtbare Spur hinterlassen: Ihr Altarbild aus dem 18. Jahrhundert hängt heute an der Rückwand der neuen Faggenkapelle. Die Kapelle im Obergufer wurde 1995 renoviert. In ihrem Inneren befinden sich ein altes Kruzifix und ein etwas neueres Muttergottesbild. Die Mariahilfkapelle wurde 1975–1977 errichtet und am 2. März 1980 eingeweiht.

Am Weg zum Außergufer steht die Skulpturengruppe „Martin mit dem Bettler“. Geschaffen wurde sie von Engelbert Gitterle aus Urgen. Eine weitere historische Verbindung führt zu dem Barockbildhauer Anton Sturm (1690–1757), der aus Faggen stammte und vor allem für seine Ausstattung der Stiftskirche in Füssen bekannt ist. Oberhalb von Faggen wurde außerdem 1993 eine kleine prähistorische Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt. Diese Funde und Kunstwerke geben dem Ort eine geschichtliche Tiefe, die über einzelne Gebäude hinausreicht.

Ideen für gemeinsame Entdeckungen

Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, bietet der Spielplatz bei der Faggenkapelle eine klar beschriebene Station mit Rutsche, Klettergerüst und Schaukel. Der Hofladen Mair in Faggen bietet Produkte aus eigener Erzeugung und regionale Spezialitäten an. So lassen sich bewegte Abschnitte, kleine Kulturziele und ein Einblick in örtliche Produkte zu einem abwechslungsreichen Tagesablauf verbinden, ohne eine bestimmte Route vorauszusetzen.

Für die weitere Ortsauswahl können Sie außerdem Ried Im Oberinntal, Kaunerberg, Kappl-Bach, Landeck, Sankt Anton Am Arlberg, Tobadill, Sankt Jakob Am Arlberg und Serfaus einbeziehen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landeck.