Schwarzach entdecken

Schwarzach zwischen Handwerk, Kirche und Wanderwegen

Schwarzach verbindet eine besondere Handwerkstradition mit sichtbarer Ortsgeschichte und zwei unterschiedlich geprägten Wandererlebnissen. Im Heimathaus zeigt das Schlifar-Museum die Geschichte der Wetzsteinerzeugung. Die Wetzsteinerzeugung reicht in Schwarzach bis ins 17. Jahrhundert zurück und gibt dem Ort ein klar erkennbares historisches Thema. Ebenfalls im Heimathaus befindet sich eine Heumachergeschirr-Werkstätte. So lässt sich der Besuch mit einem Einblick in ein weiteres lokales Arbeits- und Handwerksthema verbinden.

Auch im Ortsbild erinnert ein benanntes Zeichen an diese Vergangenheit: Der Wetzstein-Hansel über dem Dorfbrunnen erinnert an die örtlichen Steinbauer, die als „Schlifar“ bezeichnet wurden. Für die Ortsgeschichte ist außerdem die Pfarrkirche St. Sebastian wichtig. Sie wurde zwischen 1901 und 1903 errichtet, nachdem die ältere, 1803 erbaute Kirche zu klein geworden war. Kirchenführungen in St. Sebastian richten sich an Kinder ab 7 Jahren und bieten damit einen ausdrücklich genannten Altersbezug für den gemeinsamen Besuch.

Naturerlebnisse mit klaren Routendaten

Wer neben der Ortsgeschichte eine Landschaft mit Schutzstatus kennenlernen möchte, findet das Farnacher Moos. Das seit 1976 bestehende Naturschutzgebiet liegt in Alberschwende und Bildstein und umfasst eine Fläche von 15,67 ha. Es ist zugleich mit einer Naturtour ab Schwarzach verbunden. Die Route „Schwarzach – Farnach Moos – Alberschwende“ beginnt an der Pfarrkirche St. Sebastian in Schwarzach und führt durch das Eulentobel in Richtung Farnach-Moos.

Für die Auswahl nach Umfang und Höhenmetern sind die angegebenen Eckdaten eindeutig: Die Naturtour ist mittelschwer, 8,52 km lang, umfasst 450 m Aufstieg und 160 m Abstieg und dauert 3,4 Stunden. Parkplätze gibt es bei der Kirche in Schwarzach. Damit ist der Startpunkt der Tour konkret benannt, ohne dass weitere Anfahrts- oder Zeitangaben ergänzt werden müssen.

Eine andere Verbindung von Bewegung, Landschaft und Ortsgeschichte bietet die Pilger- und Wanderroute „Panoramic Pilgrimage“. Sie führt von der Kirche in Schwarzach über Geisbirn und Bildstein zurück zur Kirche in Schwarzach. Wegkreuze und Stationenwegkapellen säumen die Route. Dadurch unterscheidet sie sich in ihrer inhaltlichen Ausrichtung von der Naturtour zum Farnach Moos: Hier steht nicht nur die Landschaft im Mittelpunkt, sondern auch die Verbindung von Wegverlauf, Kirchen und religiös geprägten Stationen.

Schwarzach als Ausgangspunkt für die Auswahl Ihrer Unterkunft

Wer eine Unterkunft in Schwarzach sucht, kann den Ort anhand dieser unterschiedlichen Besuchsformen einordnen: Das Heimathaus und der Dorfbrunnen stehen für die Geschichte der Wetzsteinerzeugung, die Pfarrkirche St. Sebastian für die Ortsgeschichte und den Startpunkt der Naturtouren. Für eine genaue Planung lassen sich die mittelschwere Route mit 8,52 km, 450 m Aufstieg und 160 m Abstieg sowie die über Geisbirn und Bildstein führende „Panoramic Pilgrimage“ getrennt betrachten. Die Altersangabe für Kirchenführungen und die vorhandenen Parkplätze bei der Kirche ergänzen diese Orientierung um zwei konkrete Hinweise.

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