Götzens entdecken: Kirchen, Almwege und Bergbahn
Unterkünfte in Götzens
Götzens zwischen Kirchen, Ruinen und Almwegen
Götzens verbindet eindrucksvolle Zeugnisse der Ortsgeschichte mit Wegen in die Bergwelt. Wer hier einen Aufenthalt plant, kann zwischen Kirchen mit besonderer Vergangenheit, den Resten der Burg Vellenberg, Almwanderungen und einer direkt im Ort gelegenen Bergbahn verschiedene Seiten des Ortes kennenlernen. Dabei liegen Kultur und Bergerlebnis nicht nur in weit auseinanderliegenden Themenfeldern: Die Wallfahrtskirche, historische Bauwerke und die Wege über die Götzner Alm geben jeweils einen eigenen Zugang zu Götzens.
Historische Orte mit eigenem Charakter
Den kulturellen Mittelpunkt bildet die Wallfahrtskirche in Götzens. Sie wurde zwischen 1772 und 1775 nach Plänen beziehungsweise unter der Leitung des Baumeisters Franz Singer errichtet. In der Kirche befindet sich außerdem die letzte Ruhestätte des Märtyrerpfarrers Otto Neururer. Eine weitere Besonderheit ist ihre hervorragende Akustik, die bei Konzerten Besucher und Künstler begeistert. Damit ist die Kirche nicht nur wegen ihrer Baugeschichte bemerkenswert, sondern auch als Ort für musikalische Veranstaltungen.
Zur Geschichte der Umgebung gehört die Burg Vellenberg. Sie hatte einst die Funktion eines Landgerichts und diente ab dem 15. Jahrhundert auch als Gefängnis. Heute besteht die Ruine nur noch aus Resten von Wehrmauern und Kellern. Gerade dieser erhaltene Zustand macht deutlich, dass es sich um einen historischen Erinnerungsort handelt, nicht um eine vollständig erhaltene Burganlage.
Am Westrand von Götzens steht das heutige Theresienkirchlein, auch als Theresienkapelle bezeichnet. Es war die erste Kirche des Ortes und wird bereits 1350 erwähnt. Der Altar der Kapelle stammt aus dem Jahr 1676. Damit reicht der historische Überblick von der mittelalterlichen Erwähnung über die Nutzung der Burg im 15. Jahrhundert bis zur barocken Ausstattung der Kapelle und dem Kirchenbau des 18. Jahrhunderts.
Almwege und Bergfahrt
Für aktive Tage bietet Götzens mehrere klar beschriebene Ausgangspunkte. Die Götzner Alm liegt unterhalb der Nockspitze auf 1.542 m Höhe. Von dort führt ein Forstweg in etwa 40 Minuten zur Mutterer Alm auf 1.608 m Höhe. Die ungefähre Zeitangabe bleibt dabei an diesen konkreten Weg von der Götzner Alm zur Mutterer Alm gebunden.
Eine längere Wanderung beginnt im Ortszentrum von Götzens auf 868 m und führt über die Götzner Alm, die Mutterer Alm und Mutters. Zunächst verläuft der Weg über eine asphaltierte Strecke zu den Götzner Berghöfen. Für die Tagesplanung ergibt sich dadurch ein deutlicher Unterschied zwischen dem kürzeren Abschnitt über den Forstweg und der Route, die im Ortszentrum beginnt und mehrere Stationen miteinander verbindet.
Götzens ist außerdem ein Ausgangspunkt für die Bergfahrt in das Skigebiet Muttereralm. Die Talstation der Nockspitzbahn liegt direkt in Götzens und ist bequem zu Fuß erreichbar. Wer bei der Wahl des Aufenthaltsortes Wert auf einen Ausgangspunkt für diese Bergfahrt legt, findet damit eine konkrete Orientierung innerhalb des Ortes.
Downhill mit klarer Rücksichtnahme
Auch die Götzner Downhill-Strecken im Bikepark Innsbruck gehören zum örtlichen Erlebnisangebot. Für ihre Nutzung gilt eine wichtige Einschränkung: Die ausgewiesenen Schutzzonen des Auerhuhns dürfen nicht befahren werden. Die Streckenplanung muss diese Bereiche daher ausdrücklich berücksichtigen.
Weitere Ziele für Ihre Suche
Wenn Sie neben Götzens weitere Orte vergleichen möchten, können Sie auch Schönberg Im Stubaital, Wattens, Statz, Oberperfuss, Matrei Am Brenner, Igls, Kolsassberg und Schmirn in Ihre weitere Suche einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.