Höchst entdecken: Natur, Alter Rhein und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Höchst
Kurzfakten
Höchst lässt sich aus drei Perspektiven entdecken: über die Seeufer- und Riedlandschaften im Rheindelta, den Alten Rhein als Kanustrecke und die Ortsgeschichte im Schaudepot.
Rheindelta und Naturraum
In Höchst liegen im Naturschutzgebiet Rheindelta einzigartige Seeufer- und Riedlandschaften. Das Gebiet ist seit 1995 Teil des EU-weiten Natura-2000-Systems. Für die Reiseplanung ergibt sich damit ein klarer Natur-Schwerpunkt: Seeufer, Ried und Flusslandschaft prägen den Blick auf Höchst. Entlang des Alten Rheins vom Bruggerloch bis zum Eselschwanz stehen dem Verein Naturpark am Alten Rhein Wald-, Wiesen-, Garten- und Wasserflächen zur Verfügung. Bereitgestellt werden sie von privaten Grundeigentümern, der Gemeinde Höchst und der Naturpark am Alten Rhein Betriebs-GmbH. Der Verein widmet sich außerdem der Förderung, Haltung und Pflege heimischer Haustierrassen. So ergänzen konkrete Landschaftsflächen die Naturthemen, mit denen sich Höchst erkunden lässt.
Mit dem Kanu auf dem Alten Rhein
Die Kanustrecke auf dem Alten Rhein führt von Höchst flussabwärts bis nach Gaißau und zum Rheinspitz. In Höchst befindet sich bei Luisl’s Farm an der Gartenstraße eine Einstiegstelle mit Parkmöglichkeit. Für den Aufenthalt ist diese Route besonders dann ein eigener Schwerpunkt, wenn Sie den Fluss vom Wasser aus erleben möchten: Start, Richtung und Zielpunkte sind benannt. Da Flussverhältnisse und Bedingungen für die Schifffahrt variieren können, prüfen Sie vor der Abfahrt die Zugangssituation und die Verhältnisse am Fluss. Für Ihre Planung ist deshalb nicht nur das Ziel der Fahrt wichtig, sondern auch, ob die Bedingungen am gewählten Termin passen.
Am Eselschwanz: Radroute und Flussgeschichte
Am Eselschwanz steht eine andere Art der Bewegung im Vordergrund. Die Route ist durchgehend in Fahrwegbreite asphaltiert und als Radweg ausgewiesen; teilweise ist sie zusätzlich als gelb-weiß markierter Wanderweg gekennzeichnet. Damit lässt sie sich über eine durchgehende Oberfläche und ihre Radweg-Ausweisung einordnen, während die Wanderwegmarkierung nur für einen Teil gilt. Die Route führt durch ein ehemaliges Rheinflussbett, das bis 1900 zwischen Kies- und Sandbänken vom Rhein durchflossen wurde und hier Eselschwanz genannt wird. Der frühere Flusslauf gibt der Radroute einen konkreten Landschaftsbezug. Im Vergleich zur Kanustrecke stehen hier der asphaltierte Weg und seine Geschichte im Vordergrund; auf dem Alten Rhein führt die Kanuroute flussabwärts.
Ortsgeschichte und Schaudepot
Auch die Ortsgeschichte lässt sich über unterschiedliche Zeitmarken erschließen. Eine Urkunde von 980 bezeichnet Höchst als „die Dörfer Höchst an beiden Ufern“ des Rheins. Die neubarocke Pfarrkirche von Höchst wurde zwischen 1908 und 1910 erbaut. Im Höchst Schaudepot stehen Arbeits- und Alltagsgegenstände im Mittelpunkt, die größtenteils aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen und den Alltag in der Rheindeltagemeinde veranschaulichen. Damit treffen eine frühe historische Bezeichnung, die Bauzeit der Kirche und Gegenstände aus dem Alltag des 20. Jahrhunderts aufeinander. Das Schaudepot kann an Tagen der offenen Tür besucht werden; Führungen für Schulklassen und Erwachsenengruppen sind nach Anmeldung möglich. Konkrete Termine werden separat bekannt gegeben. Prüfen Sie die Termine vor Ihrer Planung; für Gruppenführungen gehört die Anmeldung dazu.
Unterkunft nach Reiseinteresse wählen
Suchen Sie Hotels in Höchst entsprechend Ihrem Reiseanlass. Die praktischen Planungsfragen unterscheiden sich: Für die Kanustrecke prüfen Sie Zugang und Flussbedingungen; beim Schaudepot zählen die gesondert bekannt gegebenen Besuchstermine und bei Gruppenführungen die Anmeldung.
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