Hörbranz entdecken

Hörbranz zwischen Leiblach, Seeufer und Pfänderstock

Hörbranz verbindet Landschaftserlebnisse mit markanten Kulturorten und regionaler Tradition. Ein Rad- und Wanderweg führt entlang der Leiblach zum Hörbranzer Seeufer. Damit lässt sich die Umgebung auf einer Route erkunden, die Radfahren und Wandern ausdrücklich miteinander verbindet. Die Leiblach selbst ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland als Europaschutzgebiet ausgewiesen – eine grenzüberschreitende Besonderheit, die den Fluss zu einem prägenden Thema der Region macht. Für Höhenblicke führen Wanderungen entlang des Pfänderstocks ganzjährig zu Aussichtspunkten auf das Leiblachtal und den Bodensee. Wer bei der Reiseplanung zwischen einer flussnahen Strecke und einer Wanderung mit Blick über Tal und See abwägen möchte, findet in Hörbranz damit zwei unterschiedliche Landschaftsperspektiven. Die eine folgt der Leiblach bis zum Seeufer, die andere richtet den Blick vom Pfänderstock auf die weitere Umgebung.

Radwege mit unterschiedlichen Verläufen

Auch für Radtouren sind zwei konkrete Strecken beschrieben. Die Leiblachtal Route ist eine einfache Radtour von Bregenz über Lochau und Hörbranz nach Hohenweiler. Eine zweite Radtour führt vom Pfänder über Möggers und das Leiblachtal nach Bregenz. Sie verläuft über Hohenweiler, Hörbranz und Lochau auf dem Bodensee-Radweg zurück nach Bregenz. So können Sie für Ihre Ausflugsplanung zwischen einer ausdrücklich als einfach bezeichneten Verbindung durch das Leiblachtal und einer Route wählen, die den Pfänder, Möggers und den Bodensee-Radweg miteinander verbindet.

Kulturorte und gelebte Tradition

In Hörbranz stehen mehrere sehr unterschiedliche Kulturorte. Die Rochuskapelle befindet sich oberhalb der Alten Landstraße am Waldrand und ist von einem kleinen Friedhof umgeben. In ihrem Inneren befinden sich eine frühbarocke Kreuzabnahme, die 1832 aus Sulzberg erworben wurde, sowie ein Kreuzweg des Bregenzerwälder Malers Alois Waldner. Die einzelnen Angaben machen die Kapelle nicht nur als Bauwerk, sondern auch wegen ihrer Kunstwerke und ihrer regionalen Bezüge interessant. Das Salvatorkolleg liegt im Grenzbereich von Hörbranz und Lochau und ist ein markantes Gebäude im Stil des Historismus. Die Pfarrkirche in Hörbranz stammt aus dem Jahr 1488. Beide Orte ergänzen die landschaftlichen Routen um historische und architektonische Anknüpfungspunkte. Eine besondere Tradition zeigt sich an Fronleichnam: Die Fronleichnamsschützen rücken in Hörbranz jedes Jahr aus und begleiten die Fronleichnamsprozession. Am Fronleichnamstag führt die Prozession ins Oberdorf, am darauffolgenden Sonntag ins Unterdorf. Auf der Strecke werden drei Evangelien an drei geschmückten Altären gelesen. Wer den Ort auch über seine religiösen Bräuche und wiederkehrenden Gemeindetraditionen kennenlernen möchte, erhält dadurch einen klaren Einblick in das örtliche Kulturleben.

Regionale Edelbrände und Kneippanlage

Zur lokalen Eigenart gehört außerdem die Familie Prinz, die in Hörbranz seit vier Generationen Edelbrände aus Obst erzeugt. Die Prinz Fein-Brennerei bietet nach Voranmeldung Führungen mit anschließender Verkostung für Gruppen ab 15 Personen an. Für eine Gruppenreise ist damit eine konkrete Möglichkeit genannt, regionale Herstellung kennenzulernen und mit einer Verkostung zu verbinden. Eine weitere Aktivität ist die Kneippanlage in Hörbranz. Sie kann von Nichtvereinsmitgliedern und Wanderern kostenlos genutzt werden. Damit ergänzt sie die beschriebenen Wege und Kulturziele um ein Angebot, das ausdrücklich auch Wanderer anspricht.

Weitere Orte zur Orientierung

Weitere Orte in der Auswahl: Bildstein, Schröcken, Hard, Riefensberg, Langen Bei Bregenz, Kennelbach, Eichenberg, Andelsbuch.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bregenz.

Unterkünfte in Hörbranz vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com