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Mannersdorf an der Rabnitz

Unterkünfte in Mannersdorf An Der Rabnitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Die Pfarrkirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit wurde 1239 erbaut, die Kapelle zur heiligen Rosalia 1873.
  • Die römische Bernsteinstraße wird örtlich durch die Günserstraße repräsentiert.
  • Der Schüttkasten am Tabor war früher Lagerhaus und Getreidespeicher und gehörte zu einer früheren Wehranlage.
  • Im Kastanienhain von Liebing stehen mehrere etwa 350 Jahre alte Bäume; 2013 wurde der Hain in den Fernwanderweg Alpannonia integriert.
  • Mit der Burgenland Card gibt es die zusätzliche Busverbindung B24 von Wien nach Rattersdorf und Klostermarienberg.

Kulturgeschichte zwischen Bauwerken und Straßenbezug

Die Pfarrkirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Mannersdorf an der Rabnitz wurde 1239 erbaut. Die Kapelle zur heiligen Rosalia stammt aus dem Jahr 1873. Die Baujahre setzen zwei unterschiedliche Zeitpunkte der sakralen Baugeschichte: Die Pfarrkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, die Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Dieser zeitliche Vergleich hilft, die beiden Bauwerke als unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte einzuordnen.

Mannersdorf an der Rabnitz liegt an der römischen Bernsteinstraße; örtlich wird sie durch die Günserstraße repräsentiert. Dieser Straßenbezug ergänzt die Baugeschichte um eine weitere historische Perspektive. Während die Baujahre einzelne Gebäude zeitlich einordnen, verweist die Günserstraße auf den Bezug des Ortes zur Bernsteinstraße.

Der Schüttkasten am Tabor

Der Schüttkasten am Tabor war früher Lagerhaus und Getreidespeicher. Außerdem war er Teil einer früheren Wehranlage. Die beiden Angaben beleuchten unterschiedliche Aspekte desselben Gebäudes: seine frühere Nutzung zur Lagerung und seine Rolle innerhalb einer Befestigung. Für Kulturinteressierte ergibt sich so ein konkreter Anknüpfungspunkt neben den kirchlichen Bauwerken.

Der Schüttkasten lädt zu Ausstellungen, Vorlesungen und sonstigen Veranstaltungen ein. Wenn eine Veranstaltung für Ihren Besuch ausschlaggebend ist, prüfen Sie vorab die Termine.

Kastanienhain in Liebing und Alpannonia

Im Kastanienhain von Liebing, einem Ortsteil von Mannersdorf an der Rabnitz, stehen mehrere etwa 350 Jahre alte Kastanienbäume. Einige Stämme haben einen Umfang von bis zu 10 Metern. Alter und Umfang sind dabei verschieden zu lesen: Das Alter ist ungefähr angegeben, und die Höchstangabe zum Umfang bezieht sich auf einige Stämme, nicht auf jeden Baum. Ein Umfang wird rund um den Stamm gemessen und ist nicht mit seinem Durchmesser gleichzusetzen. Da sich der Zustand von Bäumen im Lauf der Zeit ändern kann, geben die Alters- und Maßangaben eine Orientierung.

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2013 wurde der Kastanienhain in den Fernwanderweg Alpannonia integriert. Damit stehen hier zwei Natur- und Wanderbezüge nebeneinander: die alten Kastanien als besonderes Naturmerkmal und die Einbindung in einen Fernwanderweg. Für Ihre Planung ist es hilfreich, diese Interessen auseinanderzuhalten – der Hain selbst ist ein Naturthema, Alpannonia ein Wanderbezug.

Mobilität und Unterkunftsplanung

Mit der Burgenland Card gibt es eine zusätzliche Busverbindung B24 von Wien über Neutal, Stoob und Oberpullendorf nach Rattersdorf und Klostermarienberg. Wenn Sie diese Verbindung in Ihre Reiseplanung einbeziehen, prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan; die Burgenland Card ist Teil der angegebenen Bedingung.

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, vorab den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen: Möchten Sie sich vor allem mit Kulturgeschichte beschäftigen oder stehen Natur und Wandern im Vordergrund?

Weitere Reiseziele entdecken: Nikitsch, Horitschon, Draßmarkt, Lackenbach, Nebersdorf, Karl, Kroatisch Minihof, Oberpullendorf

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberpullendorf.