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Feistritz an der Gail: Alm, Brauchtum und Natur

Unterkünfte in Feistritz An Der Gail

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Feistritz an der Gail verbindet alpine Landschaft mit besonderen Natur- und Kulturerlebnissen. Die Feistritzer Alm, die Beobachtung von Fledermäusen und regionale Bräuche setzen unterschiedliche Akzente. Wer einen Aufenthalt plant, kann so abwägen, ob Berglandschaft, Naturbeobachtung, Kirchen oder Traditionen den eigenen Reiseplänen am meisten entsprechen.

Alm, Bergwiesen und Fledermäuse

Die Feistritzer Alm liegt am Fuß des Oisternig auf 1.700 Metern Seehöhe. Damit gehört ein klar alpiner Schauplatz zu den Besonderheiten des Ortes. Für die Reiseplanung ist das ein anderer Akzent als die Erlebnisse im Ort selbst: Die Alm steht für die Berglandschaft, während die Kirchen und Bräuche Einblicke in die lokale Geschichte und Tradition geben.

Ein ungewöhnliches Naturerlebnis bietet das 1. Österreichische Fledermaushaus in Feistritz an der Gail. Dort können Besucher Fledermäuse live beobachten, insbesondere Kleine Hufeisennasen. Das macht den Ort auch für Reisende interessant, die bei einem Aufenthalt neben Landschaft und Brauchtum gezielt Tiere kennenlernen möchten.

Eine Orientierung für einen Spaziergang zu einem weiteren Kirchenort bietet die Filialkirche Maria Magdalena. Sie liegt am Beginn der Bergwiesen und ist von der Pfarrkirche beziehungsweise vom Parkplatz der Aufbahrungshalle aus etwa 30 Minuten zu Fuß entfernt.

Kirchen und gelebte Traditionen

Die Pfarrkirche Feistritz an der Gail / Ziljska Bistrica ist dem heiligen Martin von Tours geweiht. Auch die Almkapelle Maria Schnee gehört zur örtlichen Kirchengeschichte: Ihre Weihe fand am 6. August 1911 statt. Zusammen mit der Filialkirche Maria Magdalena begegnen Reisenden damit mehrere eigenständige Kirchenorte, die sich durch ihre Namen und ihre jeweilige Geschichte unterscheiden.

Der jährliche Kirchtag in Feistritz an der Gail findet am Pfingstmontag statt. Wer sich für den Jahreslauf und die örtlichen Traditionen interessiert, erhält damit einen konkreten Termin zur Orientierung. Daneben stehen das Kufenstechen und der Lindentanz für weitere markante Bräuche des Ortes.

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Beim Kufenstechen reiten Männer auf ungesattelten Pferden und schlagen mit Eisenkeulen auf ein Holzfass ein. Beim anschließenden Lindentanz werden die Mädchen des Ortes in prächtigen Gailtaler Trachten zum Tanz unter der Linde geführt. So folgt auf den Reitbrauch der Lindentanz, bei dem die Mädchen des Ortes in prächtigen Gailtaler Trachten unter der Linde zum Tanz geführt werden.

Radfahren und die passende Unterkunft

Auch für Radfahrende gibt es zwei unterschiedliche Landschaftsbezüge. Von Feistritz an der Gail führt über Hohenthurn ein Radweganschluss nach Tarvis und ins Kanaltal. Der Gailtal-Radweg R3 bietet bei Feistritz eine Möglichkeit zum Radfahren entlang der Drau. So stehen ein Anschluss in Richtung Tarvis und Kanaltal und eine Radtour im Drau-Umfeld als verschiedene Anhaltspunkte für die Planung zur Verfügung. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen des Radweganschlusses.

Gastflieger können den Modellflugplatz in Feistritz an der Gail nach Anmeldung über ein Vereinsmitglied nutzen. Grundsätzlich ist der Flugplatz Vereinsmitgliedern mit gültigem Versicherungsschutz vorbehalten; die Anmeldung über ein Vereinsmitglied ist für Gastflieger Teil der genannten Nutzungsmöglichkeit.

Bei der Suche nach einem Hotel in Feistritz an der Gail hilft es, zuerst die Erlebnisse zu gewichten, die den Aufenthalt prägen sollen: die Alm und ihre Berglandschaft, die örtlichen Kirchen und Bräuche oder Naturbeobachtung und Radfahren. Richten Sie die Lage Ihrer Unterkunft danach aus, welche dieser Erlebnisse Sie während Ihres Aufenthalts besonders in den Mittelpunkt stellen möchten.

Weitere Orte: Pölling, Sankt Jakob Im Rosental, Äußere Einöde, Glanz, Töplitsch, Nötsch Im Gailtal, Oberaichwald, Gummern.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Villach.

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