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Weng im Innkreis entdecken

Unterkünfte in Weng im Innkreis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weng im Innkreis liegt inmitten von Wiesen und sanften Hügeln. Wer sich für Wanderwege und Ortsgeschichte interessiert, findet hier zwei ganz unterschiedliche Zugänge zur Gemeinde: Routen durch Wald und Tal sowie historische Spuren an Kirchen, Kapellen und Denkmälern. So lässt sich die Wahl eines Aufenthaltsortes auch danach ausrichten, ob Sie draußen unterwegs sein oder mehr über die lokale Geschichte erfahren möchten.

Wanderrouten durch Wald und Tal

Das 2005 errichtete Wander- und Nordic-Walking-Streckennetz Weng–Moosbach bietet vier unterschiedlich beschilderte Strecken. Eine davon ist die Eustachiusrunde: Sie ist 11 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 69 Metern auf. Ihr Verlauf führt durch den Schachawald zum Eustachius-Materl und über Hainschwang zurück nach Weng.

Die Moosbachtalrunde setzt andere Akzente. Sie verläuft am Bach entlang in Richtung Dietraching und weiter nach Moosbach, führt über das Moosbachtal hinauf zum Panoramablick und anschließend zurück nach Weng im Innkreis. Damit können Sie bei Ihrer Routenwahl konkrete Unterschiede vergleichen: Für die Eustachiusrunde sind Länge und Höhenunterschied angegeben, während die Beschreibung der Moosbachtalrunde ihren Verlauf und die Stationen hervorhebt.

Die Wiesen und sanften Hügel bilden den landschaftlichen Rahmen dieser Wege. Wenn Sie Wandern in Ihre Reise einplanen möchten, geben Ihnen die beschriebenen Strecken unterschiedliche Orientierung: eine Runde mit ausgewiesenen Kennzahlen und eine Route, deren Beschreibung Bach, Tal und Panoramablick verbindet.

Kirche, Kapellen und lokale Geschichte

Die Pfarrkirche zum Hl. Martin bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt für die Geschichte des Ortes. Ihre Orgel wurde 1774 hergestellt. Bis mindestens ins 15. Jahrhundert war die Kirche Pfarrkirche der heutigen Pfarren Moosbach, Weng und Mining. Die beiden Angaben führen von einem erhaltenen Ausstattungsdetail zur früheren Bedeutung der Kirche für mehrere heutige Pfarren.

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Auch die Kapellensammlung der Gemeinde zeigt, wie viele einzelne Ortsbezüge in der lokalen Geschichte zusammenkommen. Dazu gehören die Pestkapelle in Weng, die Elendkapelle in Mankham, die Stauberkapelle in Hauserding, die Stögerkapelle in Bauerding und die Prenningerkapelle in Buch. Hinzu kommen die Hoferkapelle in Riedlham, die Stögerkapelle in Elling, die Weldlkapelle in Weng, die Pieringerkapelle in Pirath und die Growaldkapelle in Hunding. Ebenfalls Teil der Sammlung sind die Hoferkapelle in Weng sowie die Freitzkapelle und Brandlkapelle in Bergham. Die nordwestlich bei Weng gelegene Ellendkapelle stammt aus der Pestzeit. Bei der Orientierung zu diesen Namen lohnt es sich, die jeweils genannte Ortschaft mitzulesen.

Mit Johann Georg Meindl ist ein weiterer Teil der Ortsgeschichte verbunden: Der bayerische Freiheitskämpfer wurde am 23. April 1682 in Weng im Innkreis geboren und getauft. Bei der Belagerung von Braunau befehligte er Tausende und diente der Volkserhebung als „Schützenobrist“ sowie als „General über ein Regiment Reiter“. Das Prof. Hans Finsterer-Denkmal erinnert an den in Weng geborenen Chirurgen Prof. Dr. Johann Finsterer (1877–1955). Zusammen führen diese Erinnerungen zu unterschiedlichen Kapiteln der Geschichte: von den Ereignissen um Meindl bis zum Leben des Chirurgen Finsterer.

Ein jährlicher Wandertag

Die IVV-FIT-Wandertage des Wandervereins Weng finden jedes Jahr im März statt. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Termin verbinden möchten, prüfen Sie für Ihre Planung das konkrete Veranstaltungsdatum.

Weitere Orte im selben übergeordneten Bereich: Eggelsberg, Treubach, Roßbach, Munderfing, Sankt Radegund, Maria Schmolln, Mattighofen, Kirchberg Bei Mattighofen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Braunau Am Inn.

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