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Sonnberg entdecken

Unterkünfte in Sonnberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sonnberg ist eine der vier Katastralgemeinden, die man beim Wandern in Hüttau entdeckt. Die markierten Wanderwege und die Berglandschaft gehören zum Gebiet Hüttau-Niedernfritz; in Hüttau laden Zeugnisse des Bergbaus dazu ein, die regionale Geschichte zu entdecken. Hüttau und Niedernfritz liegen im Fritztal. Gemeinsam mit dem Tennengebirge und den Fritztaler Bergen prägt das 1.827 Meter hohe Hochgründeck die Berglandschaft von Hüttau-Niedernfritz.

Wandern in Hüttau-Niedernfritz

Im Gebiet Hüttau-Niedernfritz gibt es etwa 100 Kilometer gut markierte Wanderwege. Sie führen zu aussichtsreichen Höhen und beliebten Almen. Hochgründeck ist mit seiner Höhe ein prägnanter Bezugspunkt in der beschriebenen Berglandschaft. Wenn Sie Ihre Tage gern draußen verbringen, stehen damit verschiedene Wanderthemen im Mittelpunkt: die Wege zu Höhen und Almen einerseits, die Bergbaugeschichte entlang des Erzwegs andererseits. Die Länge der Wege ist kein Ersatz für die Planung einer einzelnen Tour; prüfen Sie vor einer Wanderung die örtlichen Verhältnisse.

Der Erzweg und seine Etappen

Der Erzweg verbindet Hüttau, Bischofshofen, Mühlbach am Hochkönig und St. Veit im Pongau auf einer Strecke von etwa 60 Kilometern. Sein Ausgangspunkt liegt beim Schaubergwerk Larzenbach in Hüttau. Für die erste Etappe sind etwa 13 Kilometer und ungefähr vier Stunden angegeben. Entlang des Erzwegs informieren Schautafeln über die Landschaft, die Geschichte der Region und den Bergbau.

Der Hüttau-Abschnitt führt von der Kupferzeche zum Gemeindeamt im Ortszentrum. Dort befindet sich das Museum „Erze, Gold und Minerale“. So begegnen sich auf dem Weg die Bergbaugeschichte und ein Ort, an dem zahlreiche Ausstellungsstücke dazu zu sehen sind.

Bergbaugeschichte und Museum

Das Museum zeigt Tausende Schaustücke, die die historische Bedeutung des Salzburger Bergbaus belegen. Es befindet sich im ehemaligen Gewerkenhaus aus dem Jahr 1594, dem früheren Haus der Betreiber der Kupferzeche. Auch die Geschichte des Bergwerks am Larzenbach reicht weit zurück: Es wird angenommen, dass die Kupferzeche bereits im 13. Jahrhundert betrieben wurde. Eine zweite Abbauperiode begann 1853; 1869 wurde der Abbau eingestellt.

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Führungen durch das Schaubergwerk vermitteln Einblicke in die über Jahrhunderte entstandene mittelalterliche Arbeitswelt der Bergknappen. Besichtigungen finden stets in Begleitung von Führern statt. Für Familien, die sich für Handwerk und Geschichte interessieren, bietet das Thema einen konkreten Anlass, gemeinsam über die frühere Arbeitswelt zu sprechen. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Angaben des Betreibers zu den Führungen.

Anfahrt und Orientierung

Von der Ortsmitte in Hüttau führt die Zufahrt zur Kupferzeche in Richtung Larzenbach; nach etwa 650 Metern erreichen Sie die Anfahrtshütte des Schaubergwerks. Direkt neben dem Schaubergwerk stehen Parkplätze für Reisebusse und Pkw zur Verfügung. Örtliche Verhältnisse sollten Sie vor der Abfahrt prüfen.

Auch für die Bahn ist die Ortsangabe wichtig: Der Personenhalt „Hüttau Terminal“ im Ortsteil Sonnberg wird nicht mehr angeboten. Die Züge halten nun an der ortsnahen Haltestelle, die am 15. Dezember 2024 in Betrieb ging. Wenn Sie Ihre Ausflüge planen, können Sie so Bergbaugeschichte, Etappenwanderung und Wege zu Höhen und Almen als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Weitere Orte zum Entdecken

Neuberg, Karteis, Werfen, Hüttau, Sankt Martin Am Tennengebirge, Bad Gastein, Radstadt, Hüttschlag.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Johann Im Pongau.

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