Ried im Zillertal entdecken
Ried im Zillertal verbindet Wald, Almwirtschaft, kurze Wege zu besonderen Kapellen und markante Ausflugsziele im Zillertal. Wer für den Aufenthalt eine Mischung aus Landschaft, regionaler Kultur und abwechslungsreichen Wegen sucht, findet hier mehrere unterschiedliche Erlebnisse: vom nahezu ebenen Radweg bis zur Höhenstraße, vom besinnlichen Kreuzweg bis zur Hochgebirgsroute.
Wald, Almgebiet und die Zillertaler Höhenstraße
Die Waldregion nimmt gut 50 Prozent des Gemeindegebiets von Ried im Zillertal ein. Oberhalb der Baumregion beginnt ein etwa 200 Hektar großes Almgebiet, das weiterhin alpwirtschaftlich genutzt wird. Diese Verbindung aus Wald und bewirtschafteter Alm gibt der Umgebung einen klaren ländlichen Charakter. Ein eigener Schwerpunkt ist die Zillertaler Höhenstraße. Sie ist für Besucher geöffnet und besitzt fünf Zufahrten, darunter eine in Ried im Zillertal. Wer die Höhenstraße vollständig erleben möchte, sollte den Anstieg in Ried im Zillertal beginnen. Der Verlauf erreicht am Melchboden mit 2.020 Metern seinen höchsten Punkt. Entlang der Straße liegt auf 850 Metern Seehöhe das Wildgehege Schönblick mit einem Spielplatz. Das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen liegt außerdem nur wenige Autominuten von Ried im Zillertal entfernt.Wege für verschiedene Tagespläne
Der Radweg Zillertal führt an Uderns, Ried im Zillertal und Kaltenbach vorbei. Seine nahezu ebene Streckenführung gilt als besonders familienfreundlich. Für einen kürzeren Wandertag bietet sich der Rundwanderweg Ried–Kaltenbach–Stumm–Ried an: Er dauert 1 Stunde und 15 Minuten und ist 4,3 Kilometer lang. Die Route ist mit dem Zug oder Bus der Zillertalbahn bis zur Bahnhaltestelle Ried im Zillertal erreichbar. Wer eine längere Wanderung bevorzugt, kann die Strecke Ried–St. Pankrazkirche–Ried wählen. Sie dauert 2 Stunden und 30 Minuten und ist 8,2 Kilometer lang. Damit lassen sich unterschiedliche Gehstrecken vergleichen, ohne den Ort als Ausgangs- oder Bezugspunkt zu wechseln.Der Kreuzweg zur Riedbergkapelle
Ein prägendes Ziel ist die Riedbergkapelle, die mitten im Wald liegt. Von Taxach, einem Ortsteil von Ried, ist sie über einen Feld- und Waldweg in ungefähr 15 Minuten erreichbar. Der Kreuzweg zur Kapelle beginnt bei der Riedbachbrücke in Ried, führt entlang des Riedbachs und anschließend über einen Waldweg bergauf. Entlang des Weges sind 14 Leidensstationen Jesu Christi in einfachen Kapellen plastisch dargestellt. Hermann Wildauer gestaltete die Plastiken, den Bronzeguss der einzelnen Tafeln fertigte Walter Rom aus Kundl an. Der Kreuzweg kann auch als Besinnungsweg begangen werden. Im Juni wird von Ried aus ein Kreuzweg zur Riedbergkapelle gegangen; jedes Jahr im Mai finden dort außerdem Maiandachten statt. Die Kapelle wurde zu Ehren der Muttergottes erbaut und ist der Marienverehrung gewidmet.Ortsgeschichte und geschützte Gebäude
Auch im Ortsbereich gibt es konkrete Zeugnisse der regionalen Kultur. Der Hochaltar der Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in Ried im Zillertal ist mit einem Relief des Bildhauers Josef Bachlechner geschmückt. Der alte Friedhofsteil mit Friedhofskapelle steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Das gilt ebenfalls für das Widum am Kirchweg 2 in Ried im Zillertal.Weitere Orte zum Vergleichen
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