Sulzberg

Sulzberg zwischen Naturpark, Kapellen und Höhenwanderung

Sulzberg verbindet eine markante Höhenlage mit einer Landschaft aus Wäldern und Wiesen, historischen Sakralbauten und besonderen Spuren der regionalen Geschichte. Das Dorf liegt am höchsten Punkt des Berges auf genau 1.015 Metern Seehöhe. Seit 2008 gehört Sulzberg zum grenzübergreifenden deutsch-österreichischen Naturpark Nagelfluhkette. Wer für eine Reise einen Ort mit Naturerlebnissen und kulturellen Entdeckungen sucht, findet hier deshalb sehr unterschiedliche Anlässe, den Tag draußen oder in den Kapellen und ihren Geschichten zu gestalten.

Landschaft und Wege rund um den Ort

Der Sulzberg ist ein plateauartiger Bergrücken. Wälder und Wiesen prägen sein Landschaftsbild und geben dem Ort seinen charakteristischen Rahmen. Eine konkrete Möglichkeit, diese Höhenlage zu erleben, ist die Höhenwanderung Hochsträss. Die leichte Winterwanderung führt über 5,13 Kilometer vom Dorfplatz Sulzberg über die Parzelle Brenner und den Bergsattel Hochsträss zurück zum Dorfplatz Sulzberg. Die geschlossene Runde verbindet damit den Ausgangs- und Endpunkt im Dorf mit einem benannten Landschaftsabschnitt.

Eine weitere Wegidee ist die Rundwanderung von Sulzberg nach Doren, die im Ortszentrum von Sulzberg beginnt. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Haltestelle Sulzberg Dorfplatz relevant; sie gehört zur Linie 823. Damit sind sowohl ein zentraler Startpunkt für eine Wanderung als auch eine dokumentierte Bushaltestelle direkt im Ort benannt.

Kapellen und Geschichte mit konkreten Details

Am Sulzberg steht das Mesnerhaus St. Leonhard bei der Kapelle St. Leonhard. Das geschichtsträchtige, denkmalgeschützte Gebäude ergänzt den Besuch der Kapelle um ein eigenes historisches Bauwerk. Der Überlieferung nach wurde die Kapelle St. Leonhard im Jahr 1497 zu Ehren Unserer Lieben Frau Maria, des heiligen Leonhard, des heiligen Jodok und der heiligen Barbara geweiht. An den Wänden stammen die meisten Pilgerzeichnungen aus dem 16. Jahrhundert. Diese Zeichnungen machen die Kapelle nicht nur als Bau, sondern auch als Ort überlieferter Frömmigkeit bemerkenswert.

Auch die Falzkapelle erzählt von einer längeren Baugeschichte: Sie wurde 1750 aus Stein anstelle einer älteren Holzkapelle errichtet. Für viele Sulzbergerinnen und Sulzberger sowie Gäste ist sie eine gern besuchte Gebetsstätte. Die Kapelle Hermannsberg wurde am 15. November 1932 der heiligen Theresia vom Kinde Jesu geweiht. Ihr Erscheinungsbild ist durch einen Holzbau mit Dachreiter und Zwiebelhaube, drei Glocken sowie eine Schindelverkleidung geprägt. In den Sommermonaten von Mai bis Oktober wird dort einmal im Monat Gottesdienst gefeiert.

Besondere Ziele für einen abwechslungsreichen Aufenthalt

Zu den auffälligen Naturdenkmälern des Ortes gehört die Marienlinde in Sulzberg, die über 400 Jahre alt ist. Zusammen mit den Kapellen entsteht so ein Ausflugsbild, in dem Natur, Baugeschichte und religiöse Tradition eng nebeneinanderstehen, ohne dass ein einzelnes Thema den Ort vollständig bestimmt. Wer mit mehreren Generationen reist, kann dadurch unterschiedliche Interessen in die Tagesplanung aufnehmen: eine Winterwanderung, einen historischen Ort oder einen kurzen Besuch bei einem außergewöhnlichen Baum.

Auch der Nordic Sport Park Sulzberg gehört zu den dokumentierten Entwicklungen des Ortes. Er wird in Kooperation mit dem Land Vorarlberg als Trainings- und Wettkampfzentrum für Langlauf und Biathlon entwickelt.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Wenn Sie neben Sulzberg weitere Ziele vergleichen möchten, finden Sie hier auch Doren, Schwarzach, Hard, Schwarzenberg, Hörbranz, Warth, Kennelbach und Hohenweiler.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bregenz.

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