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Ferienimmobilie kaufen

Kauf von Ferienimmobilien in Österreich

Seit Österreich der EU beigetreten ist muss sich auch die Alpenrepublik der Europäischen Richtlinie für den Immobilienhandel unterwerfen. Der Europäische Gerichtshof verbot Ostereich, den Immobilienerwerb von Ausländern mit Hauptwohnsitz in Österreich von einer Genehmigung abhängig zu machen. Ein Zweitwohnsitz oder Freizeitwohnsitz ist dagegen oft genehmigungspflichtig. Zum Immobilienerwerb in Österreich ist ein Vertrag und die Eintragung im Grundbuch erforderlich. Gebühren siehe weiter unten.

Ferienimmobilie kaufen Ferienimmobilie kaufen Foto: max-td

Immobilien Erben in Österreich

In Österreich gelegene Grundstücke werden stets nach österreichischem Recht vererbt. Erben müssen gegenüber dem Nachlassgericht zwingend erklären, dass sie die Erbschaft nicht ablehnen. Wichtig: In Österreich werden anders als hierzulande keine gemeinschaftlich verfassten Testamente (etwa Berliner Testament) anerkannt. Jeder Erblasser muss sein eigenes Testament verfassen. Im Erbfall sind in Österreich gelegene Grundstücke und Immobilen dort zu versteuern.

Steuern für Immobilien in Österreich

Grundsteuer wird von den Gemeinden in unterschiedlicher Höhe verlangt. Manche Gemeinden erheben eine extra Zweitwohnungsteuer. Da Deutschland und Österreich ein Doppelbesteuerungs-Abkommen haben muss eine Immobilie im Rahmen der Erbschaft in Deutschland nicht versteuert werden. Das gilt allerdings nicht für Schenkungen. Hier zahlt der Begünstigte in Deutschland und in Österreich Steuern. Die Steuersätze für Erbschaft- und Schenkungsteuer in Österreich wie in Deutschland richten sich nach Verwandschaftsgrad und der Höhe des Nachlasses. Die Steuersätze reichen von zwei bis 60 Prozent. In Österreich wird die Erbschaft noch immer auf Basis des Einheitswerts (10 - 30 Prozent des Verkehrswerts) besteuert. Derzeit wird der dreifache Einheitswert angenommen. (Stand 6.2008)

Grunderwerbskosten in Österreich:

Beim Kauf einer Immobilie fallen wie in Deutschland auch in Österreich Kosten an. Die größten Posten sind:

Notarkosten, etwa 1 bis 2 Prozent
Grundbucheintragung, etwa 1 Prozent
Maklergebühren, etwa 1 Prozent
Grunderwerbsteuer 3,5 Prozent

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Bestimmungen der einzelnen, österreichischen Bundesländer

Bauland ist knapp, in den Alpen Österreichs. Deswegen wollen die österreichischen Landesregierungen auch durch straffe Grundverkehrs- und Raumordnungsbestimmungen die Zersiedelung des Alpenraums verhindern. Österreich ist vollwertiges EU-Mitglied und muss allen EU-Bürgern die Rechte wie der eigenen Bevölkerung gewährleisten.

Was muss ein potentieller Immobilienkäufer in Österreich beachten?

Die Gesetzeslage ist in jedem Bundesland etwas anders. Wir empfehlen einen Immobilienexperten der Mitglied im ÖVI ist. Die Experten der ÖVI können rechtssicher beraten.